Moderation braucht Struktur.
Vom Einstieg zum Abschluss.
Die Schritte im Zkylus.
Einsteigen: Im ersten Schritt der Moderation werden Zeiten, Ziele, Arbeitsweise ... vereinbart.
Sammeln: Im zweiten Schritt der Moderation werden die Themen zusammengetragen,
die bearbeitet werden sollen.
Auswählen: Im dritten Schritt der Moderation werden die zur Bearbeitung
anstehenden Themen priorisiert.
Bearbeiten: Im Schritt vier der Moderation werden die gesammelten Themen
der Priorisierung gemäß bearbeitet.
Planen: Der Schritt fünf der Moderation dient der Planung.
Was wird nun ganz konkret getan, von wem, bis wann usw. ...
Abschließen: Im sechsten Schritt der Moderation geht es darum,
den gemeinsamen Arbeitsprozesss zu reflektieren.
Der Zyklus im Überblick Der Moderationszyklus ist
das Framework zur Strukturierung von Meetings im Buisinessbereich: Klausuren, Besprechungen, Workshops, Grossgruppenkonferenzen.
Den "Standardzyklus" mit den Standardmethoden können Sie hier downloaden und bestellen:
Josef W. Seifert, Moderator und Moderationstrainer. Moderation und Moderationstraining. Moderationsausbildung. Coaching für Businessmoderation. Facilitator Training in Bayern und Deutschland sowie Österreich und der Schweiz. Moderieren lernen bei Josef W. Seifert, Moderator werden, Moderieren lernen, Workshop-Moderation, Großgruppenmoderation, Online-Moderation, eModeration, Digital-Moderation. Facilitate und Moderieren sind zentrale Begriffe der BusinessModeration, von Change Management Moderation, bis zu den Großformen der Moderation, wie Open Space, World Café und andere...
Der Moderationszyklus.
Die Anwendungsbereiche.
Der Moderationszyklus ist, das „Framework“ der Moderation, das „(Meta-) Strukturmodell“.
Die Anwendungsbereiche umfassen den
kompletten Komplex der Businessmoderation,
wie die Bereiche:
Großgruppenmoderation:
- Notiz zum Thema [öffnen »]
- Buch zum Thema [bestellen »]
Workshopmoderation:
- Notiz zum Thema [öffnen »]
- Buch zum Thema [bestellen »]
Konfliktmoderation:
- Notiz zum Thema [öffnen »]
- Buch zum Thema [bestellen »]
Besprechungsmoderation:
- Notiz zum Thema [öffnen »]
- Buch zum Thema [bestellen »]
Online-Moderation:
- Notiz zum Thema [öffnen »]
- Buch zum Thema [bestellen »]
Moderation ist ein vielgebrauchter Begriff: Die Moderation im Fernsehen dürfte hierfür das populärste Beispiel sein. Was aber bedeutet der Begriff wirklich? Und was bedeutet er im Zusammenhang mit betrieblicher Bildung, Personal-entwicklung, Unternehmens- oder Organisationsentwicklung? ...und was ist der berühmte Moderationszyklus?
Der Begriff Moderation ist ein Urwort des Menschen, das zu unterschiedlichen Zeiten für Unterschiedliches stand. Verfolgt man das Wort Moderation vom Maß der Griechen, über das Augenmaß der Römer, die Mäßigkeit der Mönche, die Maße des mittelalterlichen Richters, den maßvollen Fürsten bis hin zum mittelmäßigen Bürger und dem unmäßigen Schwätzer in unseren Tagen, so hat Moderation immer etwas mit Messen, Maß halten, Mäßigen zu tun gehabt (vgl. Ziegler 1994). Dies trifft auch heute den Bedeutungskern. Verwandt wird der Begriff Moderation heutzutage vor al-lem in den Bereichen Unterhaltung und Information sowie Lernen und Problemlösungsarbeit in Organisationen.
Im Bereich der Unterhaltung, zum Beispiel im Rahmen einer Rundfunksendung, geht es darum, „die Kommunikation entsprechend bestimmter sende- dramaturgischer Vorstellungen zu einem ‘spannenden’, ‘kurzweiligen’, ‘informativen’ und ‘unterhaltsamen’ Sendeganzen zu synthetisieren“ (Troesser 1986, S. 293), salopp ausgedrückt verfolgt man das Ziel, die Menschen zu informieren und / oder ihnen „die Zeit zu vertreiben“.
Im Bereich der Information, etwa im Rahmen von Kongressen, geht es darum, zwischen den einzelnen Veranstaltungs-teilen oder -beiträgen „rhetorische Brücken“ zu bauen und durch Fragen, Provokation ... den Erkenntniswert der Veranstaltung zu fördern.
Im Bereich des Lernens ist Moderation eine „Lehrmethode“ mit deren Hilfe Lernende gemeinsam ein Wissensgebiet (oder einen Aspekt daraus) bearbeiten. Der Lehrer übernimmt dabei die Rolle des Moderators, der der Gruppe hilft, ihr Wissen zu strukturieren, ohne daß er selbst inhaltlich mitarbeitet.
Bei der Problemlösungsarbeit hingegen geht es darum, Betroffenen zu helfen, im Rahmen eines Gruppengespräches ein gemeinsames Problem zu lösen. Der vorliegende Text behandelt diesen Bereich.
Die Moderation von Gruppen
Ein zentrales Mittel zum Finden
von Problemlösungen ist in modernen Organisationen das Gruppengespräch, das dazu dient, Problemstellungen zu erörtern und Beschlüsse zur Problemlösung zu erarbeiten. Da Beschlüsse immer dann am tragfähigsten sind, wenn sich alle Beteiligten darin wiederfinden, ist es wichtig, daß die entsprechenden Gespräche angeregt und lebendig sind, jeder zu
Wort kommt und seinen Standpunkt vertreten kann. Damit es dann aber nicht zum unmäßigen Geschwätz oder gar zum Streitgespräch wird, muß es gemäßigt, gezügelt also moderiert werden.
Je stärker der einzelne inhaltlich
betroffen und „von seiner Sache
überzeugt“ ist, desto schwieriger ist es für ihn, sich neutral zu
verhalten, Meinungen einander
gegenüberzustellen und sich und damit das Gespräch zu mäßigen, zu moderieren. Im Idealfalle wird deshalb ein „neutraler Dritter“ damit betraut, die Gruppenmitglieder zu moderieren und den Gesprächsverlauf zu strukturieren. Diese Person ist dann der Moderator.
Von Moderation spricht man im Zusammenhang mit Gruppengesprächen allerdings nur dann, wenn der Leiter / Moderator mit der sogenannten Moderationsmethode arbeitet.
Die MODERATIO™-Methode
In den 60er Jahren wurde vom „Quickborner Team“ (einer Unternehmensberatungsgeselschaft) und dessen Folgeorganisationen eine spezielle Art entwickelt, Gruppengespräche zu gestalten. Es entstanden die „Metaplan-Methode“ und die „ModerationsMethode“. In der Folge wurden von vielen Beratern und Trainern Variationen entwickelt und geschult.
Meist wurde dafür die Bezeichnung „Moderationsmethode“ benutzt. Was heute unter dieser Universalbezeichnung angeboten wird, ist nahezu unüberschaubar. Selbst die einschlägige Literatur ist äußerst unterschiedlich in ihrer Darbietung der Thematik.
Will man Orientierung darüber gewinnen, welche Ansätze praktische Relevanz erlangt haben, kann man sich im Grunde nur auf die Standardwerke der Moderationsliteratur stützen. Hierzu muß - mit zwischenzeitlich weit über 500.000 verkauften Exemplaren – zweifelsohne auch „Visualisieren - Präsentieren - Moderieren“ aus dem GABAL Verlag gezählt werden.
Die dort dargestellte Methodik basiert auf der klassischen ModerationsMethode nach Klebert et al. - Sie ist ergänzt um ein Strukturmodell, den MODERATIOnsZYKLUS, zur Strukturierung einer gesamten Moderation und um zusätzliche Methoden zur Themenbearbeitung.
Diese von MODERATIO „komponierte“ und seit vielen Jahren vermittelte, spezielle Art der Gestaltung von Gruppengesprächen nennen wir „MODERATIOnsMETHODE“ oder auch "Moderationszyklusmethode". Sie ist gekennzeichnet durch sieben wesentliche Merkmale:
- Spezifische Sitzordnung / Raumgestaltung
- Spezielle Medien und Hilfsmittel
- Arbeiten nach dem MODERATIOnsZYKLUS
- Prozeßbegleitende Visualisierung
- Arbeiten mit speziellen Problemstrukturierungsmethoden
- Einnehmen einer speziellen Grundhaltung
- Nutzen einer speziellen Fragetechnik
Die integrative Kombination aller Merkmale schafft beste Voraussetzungen für den Erfolg einer Moderation.
1) Die spezifische Sitzordnung / Raumgestaltung
Bei der Gestaltung von Gesprächen nach der MODERATIOnsMethode™ arbeitet man im Workshop ohne Tische, im offenen Stuhlkreis. Dies hat verschiedene Vorteile:
- Jeder kann jeden sehen und unmittelbar mit ihm kommunizieren.
- Die physische Barriere zwischen den Teilnehmern fällt weg; man sitzt sich „offen“ gegenüber.
- Jeder kann (im Bedarfsfalle) ungehindert nach vorne zu den Medien gehen und etwas visualisieren.
Wichtig ist, daß die Teilnehmer nicht wie im Kino hintereinander oder wie in der klassischen Konferenzsituation nebeneinander, sondern einander zugewandt sitzen. Kleine Ablagetische, zwischen den Stühlen können durchaus hilfreich sein.
2) Die speziellen Medien und Hilfsmittel
Moderation bedarf spezieller Medien und Hilfsmittel. Diese sind:
- Pinwand bzw. Pinboard
- Flip-Chart
- Moderationsmaterial
Der Einsatz dieser Medien und Hilfsmittel ermöglicht das Arbeiten mit speziellen Techniken, wie etwa der bekannten „Kartenabfrage“.
3) Arbeiten nach dem MODERATIOnsZYKLUS
Der MODERATIOnsZYKLUS ist ein Strukturmodell (vgl. Seifert 1999c, S. 88) für den Ablauf einer kompletten Moderation. Er teilt die Arbeitszeit der Gruppe in die „Zeitscheiben“: Einsteigen, Sammeln, Auswählen, Bearbeiten, Planen und Abschliessen und gibt damit eine klare Struktur für die gemeinsame Arbeit vor. Der MODERATIOnsZYKLUS.
4) Prozeßbegleitende Visualisierung
Moderation lebt von Visualisie-rung. Sowohl die Ergebnisse als auch der Verlauf der gemeinsamen Arbeit werden „schwarz auf weiß“ festgehalten. Warum ist das wichtig?
Nun, „im normalen Sprechverkehr kann ein Zuhörer maximal 8 bit/sec verstehend emp-fangen. Der Sprecher ist jedoch in der Lage, etwa 60 bit/sec zu erzeugen. Das bedeutet, daß Sprechen in informativer Absicht hochredundant sein muß“ (Lay 1978, S. 150). Da dies aber die wenigsten von uns in einem (vielleicht hitzigen) Gruppengespräch beherzigen (können), muß die Information komprimiert und visualisiert werden, um das einmal Gesagte dauerhaft zur Verfügung zu haben. Wesentlich ist, daß die Visualisierung kontinuierlich für alle Gesprächsteilnehmer sichtbar sein muß. Dadurch ist die Nutzung von Overhead-Projektoren ausgeschlossen; es werden die bereits angesprochenen Medien Pinwand und Flip-Chart verwandt.
5) Arbeiten mit speziellen Problemstrukturierungsmethoden
Zur Strukturierung und Visualisierung der gemeinsamen Arbeit stellt die MODERATIOnsMETHODE™ für jeden Schritt
der Problemlösearbeit spezielle Methoden zur Verfügung. Diese reichen vom „Orientierungsflip“ im Schritt 1 bis zum „Abschlußblitzlicht“ im Schritt 63. So kann der Moderator im gesamten Arbeitsprozeß die Aufmerksamkeit der Gruppe auf den jeweils aktuellen Punkt konzentrieren.
6) Einnehmen einer speziellen Grundhaltung
„Grundsätzlich kann man sagen, daß es sich auf die Leistung von Gesprächsgruppen positiv auswirkt, wenn sich der Gesprächsleiter als Fachmann für Wege und Abläufe und nicht als Experte für den Gesprächsinhalt versteht“ (Myhsok 1993, S. 98). Dies ergibt sich im Grunde bereits aus der Wortbedeutung und der daraus dem Moderator zukommenden Rolle. Er hat sozusagen „von berufs-wegen keine Meinung“ zu haben.
In der Praxis ergeben sich aber unterschiedliche Situationen, und oftmals ist es gar nicht so einfach, diese neutrale „Moderatorenhaltung“ einzunehmen:
Fall A: Der Moderator ist der (externe) neutrale Dritte
Dies ist die Idealbesetzung. Der Moderator kann problemlos die Moderatorenhaltung einnehmen, da er inhaltlich „keine Aktien“ hat.
Fall B: Der Moderator ist der Probleminhaber
In diesem Fall geht es nur über den Kompromiß der Doppelrolle. Der Moderator
muß als „Primus inter pares“ auch die Teilnehmerrolle wahrnehmen. Als äußeres Zeichen, in welcher Rolle er
gerade agiert, kann er beispielsweise in der Modera-
torenrolle stehen und in der
Teilnehmerrolle sitzen (vgl.
Seifert 1999a, S. 22 ff). Inhaltlich muß er als (besonders konstruktives) Gruppenmitglied agieren und alle Beiträge gleichermaßen gelten lassen, die aus der Gruppe und die eigenen. Je „heißer“ das Thema ist und je stärker er inhaltlich involviert ist, desto schwieriger wird es für ihn sein, dieses Doppelleben zu führen und desto sinnvoller wird es sein, sich um einen neutralen Dritten zu bemühen, den „klassischen“ Moderator.
Fall C: Der Moderator hat auch beratende Funktion
Moderation und (Fach-) Beratung schließen einander nicht grundsätzlich aus. Auch in der Rolle des Ratgebers kann man moderierend wirken. Der Moderator darf nur nicht selbst Partei werden, z.B. für den von ihm eingebrachten Vorschlag. Auch er hat, wie im Fall B, eine Doppelrolle zu spielen.
7) Nutzen einer speziellen Fragetechnik
Sich inhaltlich herauszuhalten und gleichzeitig den Arbeitsprozeß einer Gruppe zu steuern, ist nicht aus einer „Besserwisser-“ oder “Sagehaltung“, sondern nur aus einer fragenden Haltung heraus zu bewerkstelligen. Das Beherrschen professioneller Fragetechniken ist daher unabdingbar für jeden Moderator (vgl. Seifert 1999a, S.88 ff). Die MODERATIOnsMETHODE™ beinhaltet deshalb drei sich ergänzende Fragetechniken:
- Offenes Fragen
- Spiegelndes Fragen
- Metamodell Fragen
Diese Fragetechniken dienen dazu, dem Moderator zu helfen, die geforderte spezielle Grundhaltung einzunehmen, sich inhaltlich herauszuhalten und stattdessen die Vorstellungen, das Wissen ... der Gruppenteilnehmer für den gemeinsamen Arbeitsprozeß nutzbar zu machen.
Die Literatur
zu dieser Ausgabe:
Lay, Rupert; Führen durch das Wort; Wirtschaftsverlag Langen-Müller/Herbig; 2. Auflage; München 1978
Myhsok, Dieter; Gesprächsgruppen in Organisationen; Hartung-Gorre Verlag; 1. Auflage; Konstanz 1993
Seifert, Josef W.; Besprechungs-Moderation; GABAL Verlag; 4. Auflage; Offenbach 1998
Seifert, Josef W.; Moderation & Kommunikation;
GABAL Verlag; 2. Auflage; Offenbach 1999
Seifert, Josef W.; Visualisieren - Präsentieren - Moderieren; GABAL Verlag; 29. Auflage; Offenbach 2010
Moderationszyklus.
Josef W. Seifert.
- Moderation und Moderationszyklus sind zwei Standardbegriffe modernern Moderationstechnik.
- Moderationsbuch "Visualisieren, Präsentieren, Moderieren", GABAL-Bestseller.
- Die Techniken des Moderationszyklus geben Struktur und Sicherheit in der Moderation.
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Eine Beschreibung der Arbeitsweise, sowie die zugrundeliegenden theoretischen Modelle, habe ich in meinem Buch „Visualisieren Präsentieren Moderieren“ in knapper Form dargestellt. Es ist ein Ho-to-do-Buch für Berater, Moderatoren und Führungskräfte:

Josef W. Seifert
Visualisieren Präsentieren Moderieren
Moderationstools zur Businessmoderation
GABAL Verlag, Offenbach
[zum Buch »]
[Buchbesprechung »]
Links für Moderation
und Training.
Ausbildung: Der Moderationszyklus© von der Pike auf:
Gruppen effizient und zielführend leiten - die Ausbildung bei Josef W. Seifert und Team [weiter »]
Ausrüstung und Verbrauchsmaterial für Moderation und Training:
Alles, vom Moderatorenkoffer bis zum Papier und Edding Stift [weiter »]
Bücher mit dem Moderationszyklus: Der Klassiker "Visualisieren, Präsentieren, Moderieren" und alle Seifert-Bücher [weiter »]
Fotoprotokoll: Die von Josef W. Seifert und seiner Tochter Eva Seifert entwickelte, spezielle Software zur Erstellung von Fotoprotokollen [weiter »]
Texte: Das MODERATIO NOTIZenBUCH - Grundlagentexte für ModeratorInnen, Berater und Coaches [weiter »]
Zusätzliche Download: Links und Downloads,
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Josef W.
Seifert
kurz skizziert.
Tätigkeitsschwerpunkte
Geschäftsführer der Partnerschaft Seifert & Partner Unternehmensberater, BusinessModerator und Konfliktcoach für Manager, Führungskräfte und Projektleiter sowie Moderator für Konfliktklärung in Geschäftspartnerschaften und Teams. Moderator und Ausbilder für BusinessModeration, Mediator und Ausbilder im Bundesverband Mediation (BM) und Leiter der Ausbildung zum/zur "MODERATIO KonfliktMediatorIn (MKM)"® [mehr »]
Veröffentlichungen (Auszug)
- Visualisieren - Präsentieren - Moderieren
28. Auflage, GABAL Verlag, Offenbach 2010
Erhältlich in Deutsch, Englisch, Französisch!
- Moderation & Kommunikation
6. Auflage, GABAL Verlag, Offenbach 2007
- Besprechungen erfolgreich moderieren
11. Auflage, GABAL Verlag, Offenbach 2007
- Moderation & Konfliktklärung
1. Auflage, GABAL Verlag, 2009
Josef W. Seifert
Ich habe mein Berufsleben, als Kind schlesischer Heimatvertriebener, mit 14, als Lehrling in einer Autowerkstatt begonnen. Mit 17 war ich „Mechaniker“ und mit 24 „Mechaniker-Meister“ und „staatlich geprüfter Maschinenbautechniker“. Mein Leben ist seit dieser Zeit durch die Parallelität von Arbeit und Ausbildung geprägt.Nach meiner Ausbildung wechselte ich in den Entwicklungsbereich der BMW AG in München und besuchte neben der Arbeit bei BMW, Abendschulen in München zu Refa, BWL ... Realschulreife, Abitur. Im Beruf wurde ich in dieser Zeit vom Facharbeiter zum Sachberarbeiter und schließlich zur Führungskraft.
Als sich die Chance ergab wechselte ich bei BMW in die Personalentwicklung des Werkes München wo es meine Aufgabe war, das "Führungstraining Werk München" aufzubauen, das ich dann fünf Jahre leitete. Schon zu meiner Zeit bei BMW studierte ich neben dem Beruf Betriebspädagogik (Andragogik, Soziologie, Psychologie) und gründete 1987 die Firma "Seifert & Partner Führungskräfte Training", aus der dann im Zuge der Spezialisierung auf Moderation, MODERATIO® entstand. Neben meiner intensiven Trainings- und Moderationstätigkleit besuchte ich u.a. Ausbildungscurricula zu „Andragogik & Organisations-
entwicklung“ bei Rolf Stiefel, „Unternehmensberatung“ bei Christel Niedereichholz, „Systemische Organisationsberatung“ bei Eckard König, „Konfliktmanagement“ bei Friedrich Glasl, „Coaching und Konfliktklärung“ bei Nossrat Peseschkian und durfte zudem bei Frido Schulz von Thun, Bert Hellinger, Mathias Varga von Kibeth, Marshall Rosenberg, Paul Watzlawick und vielen anderen Kolleginnen und Kollegen weiter dazu lernen...
Die Spezialisierung auf Businessmoderation und hier speziell den Bereich "Moderation und Konfliktklärung"
wurde einerseits durch die Lehrtätigkeit an Hochschulen und andererseits durch Aufsätze, Buchbeiträge,
Bücher und Hörbücher, Podcasts und Interviews begleitet, so sind (auch) Lehren, Coachen
und Schreiben zu meinen Hobbies geworden ... [« zurück]


